Am ersten Tag ihrer Potenzialanalyse machten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der JKS gemeinsam auf den Weg zum bfz Nürnberg. Dort wurden sie herzlich von Herrn und Frau Alfano sowie Herrn Richter begrüßt und in das Begleittagebuch der beiden Projekttage eingeführt.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Frage: „Welche Kompetenzen gibt es – und welche besitze ich selbst?“
In einer ersten Übung ordneten die Schülerinnen und Schüler verschiedenen Aussagen passende Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt, Selbstorganisation und Problemlösefähigkeit zu.

Anschließend wurde es spielerisch: Bei der Übung „Kompetenzen versenken“ überprüften die Jugendlichen in Partnerarbeit ihre eigenen Stärken. Dazu wählten sie fünf Kompetenzen aus, die sie am besten beschrieben, und tauschten sich darüber aus. In einer anschließenden Reflexionsrunde konnten sie ihre Eindrücke festhalten.
Besonders spannend war danach die Gruppenübung „Hidden Way“, bei der die Teams durch geschickte Kommunikation gemeinsam den richtigen Weg über ein verdecktes Spielfeld finden mussten. Ein Selbsteinschätzungsbogen und der kreative „Wanted-Zettel“, auf dem die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken festhielten, rundeten den Tag ab.
Zum Abschluss blickten alle auf einen abwechslungsreichen und erkenntnisreichen ersten Tag zurück. Am zweiten Tag stehen nun weitere praktische Übungen in Kleingruppen auf dem Programm, deren Ergebnisse später in das persönliche Feedback-Gespräch im November einfließen werden.
Zweiter Tag der Potenzialanalyse am bfz Nürnberg – Jetzt waren Teamgeist, Köpfchen und Geschick gefragt
Am zweiten Tag der Potenzialanalyse am bfz Nürnberg starteten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Johannes-Kern-Schule gleich zu Beginn in ihre Gruppen. In mehreren abwechslungsreichen Übungen konnten sie ihre Fähigkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen unter Beweis stellen.
Den Auftakt bildete die Architektenaufgabe: Gemeinsam sollten die Gruppen Etagenpläne für ein Familienhaus entwerfen. Dabei waren eine clevere Aufgabenverteilung und gutes Zusammenwirken gefragt. Anschließend folgte eine Einzelübung, bei der die Schülerinnen und Schüler aus Tangramteilen Figuren ausschneiden und unter Zeitdruck zusammensetzen mussten – eine Herausforderung für räumliches Denken, Konzentration und Zeitmanagement.

In der dritten Übung schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle einer Auswahlkommission: Aus fünf Bewerbern musste das Team nach klarer Organisation und Absprache eine begründete Rangfolge festlegen. Hier standen besonders Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Kompromissbereitschaft im Mittelpunkt.
Den Abschluss bildete eine kreative und zugleich technische Aufgabe: der Bau einer Murmelbahn nach genauen Vorgaben. Neben praktischem Geschick kam es dabei auf Organisation, Problemlösestrategien und das Einbringen eigener Ideen an.
Zum Ende des Tages durften die Schülerinnen und Schüler noch per OR-Code auswählen, welche Berufsfelder sie für die kommenden Praxistage besonders interessierten. In einer abschließenden Reflexion blickten alle auf zwei interessante Tage zurück.
Im November folgt dann der Abschluss der POA: Ein Team des bfz Nürnberg kommt dazu an die JKS und gibt jedem Teilnehmenden ein persönliches Feedback zu seinen besonderen Stärken und möglichen Entwicklungspotenzialen.